
34 Seiten
Aus: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft Online
Fachgebiet: Methoden der empirischen erziehungswissenschaftlichen Forschung, Qualitative Forschungsmethoden
hrsg. von Sabine Maschke, Ludwig Stecher
© Juventa Verlag Weinheim und München
2011 2.5.2011 / DOI 10.3262/EEO07110177
Zusammenfassung:
Die Reflexion der denkleitenden Wirkung von Metaphern in der Alltags- und Fachsprache hat in der Erziehungswissenschaft eine lange Tradition. Als qualitative Forschungsmethode ist die Metaphernanalyse jüngeren Datums, denn erst die kognitive Metapherntheorie des Linguisten George Lakoff und des Sprachphilosophen Mark Johnson stellte einen theoretischen Rahmen zur Verfügung, der zu einem nachvollziehbaren Prozedere der Rekonstruktion metaphorischer Deutungsmuster entwickelt werden konnte. Der Aufsatz führt in die kognitive Metapherntheorie ein, stellt die vorhandenen empirischen Studien und ältere Reflexionen zur bildlichen Sprache in der Erziehungswissenschaft vor, bevor das Ablaufschema einer Metaphernanalyse skizziert wird. Derzeit dominieren Analysen aus dem Kontext des Lehrens und Lernens, in anderen Gebieten der Erziehungswissenschaft lassen sich erste Studien finden.
Inhalt:
1. Nichts anderes als Bilder
2. Einführung in die kognitive Metapherntheorie
3. Empirische Metaphernanalysen
4. Metaphern in den Theorien der Pädagogik
5. Das Vorgehen der systematischen Metaphernanalyse
6. Aufgaben
Literatur
Schlüsselwörter:
Metaphernanalyse, qualitative Forschung, qualitative Methode, metaphorisches Konzept, Didaktik, Metaphernreflexion